
Wir kommen abends in unserer Unterkunft im Herzen Manilas an. Nach so viel Inselglück ist der Kontrast jetzt zur Großstadt natürlich extrem…
Und mindestens genauso schön. Ich liebe es, wenn sich die Sonne im Meer spiegelt – aber wenn sich die Sonne im Glas der Hochhäuser wiederfindet, fühle ich das schon auch sehr. Safe to say, ich mag’s einfach, wenn die Sonne glitzert.




Die Unterkunft ist top, aber leider riecht sie furchtbar nach Spinat. Wir suchen nach der Ursache, aber keine Ahnung woher das kommt – wir entschließen das also rauszulüften. Wird auch kurzzeitig besser, bis es dann auf einmal immer schlimmer wird. Wenn nix hilft, gibt’s als Konter eben Pizza im Bett. Beste.


Die nächsten Vormittage verbringen wir am Laptop und sind nachmittags on tour und schauen uns zwang- und ziellos um im Stadtzentrum. Wollten eigentlich eine Walking Tour machen, aber war leider alles ausgebucht so spontan.
Malls können sie hier übrigens auch, da sind einige dabei, die Thailands Shoppingparadiese komplett in den Schatten stellen. (Und die in Thailand waren schon crazy!). Beim Umschauen nach Drohnen werden wir beiläufig darauf aufmerksam gemacht, dass morgen ja Ostern ist… und dann alles zu hat. Ach ja, ein spitzen Gespür für die richtigen Zeitpunkte hat man oder eben nicht. Naja, manchmal klappt’s und manchmal eben nicht.
Um sicherzugehen, nicht wie auf Bali allerorts vor verschlossenen Türen zu stehen, tun wir das Einzig notwendige: wir gehen noch zu einer Rooftop Bar, um uns die Stadt von oben anzusehen.



Die Aussicht war top, aber der Vibe hat leider komplett gefehlt. Außer uns war noch eine Handvoll andere Leute da und eine Gesellschaft, alle in schwarz. Die Stimmung war auch eher gedrückt, also haben wir eine Beerdigung vermutet. Turns out, um Mitternacht wird auf einmal Happy Birthday angestimmt. Naja, hab schon ausgelassenere Geburtstagsparties gesehen. Ben und ich haben trotzdem gute Laune, Negroni regelt.
Am nächsten Morgen ist die Überraschung groß, denn trotz Feiertag haben die Cafés offen, die Kaffeeversorgung zum Arbeiten ist also gesichert. Der Feiertag ist also im Umfang doch eher wie zuhause und nicht wie auf Bali. Aber weiß man ja vorher nie: andere Länder, andere Sitten.
Kurz vor knapp ziehen wir außerdem noch in eine andere Unterkunft für die letzte Nacht, der Geruch in der ersten ist einfach zu viel. Wir wechseln also vom 11. in den 35. Stock, die View ist ein echtes Upgrade und von der anderen Unterkunft bekommen wir unser Geld sogar zurück, läuft also. In Apartmentbuilding 2 gibt es diesmal auch einen riesen Pool, der wird natürlich noch genutzt, bevor wir abends Yuval treffen.


Lieben wir!


Yuvi haben wir vor zwei Jahren im Hostel in Belize kennengelernt und sie ist vor kurzem von Tel Aviv nach Manila umgezogen. Natürlich müssen wir die Chance nutzen und sind zum Abendessen verabredet.
Dann heißt es auch schon Abschied nehmen von den Philippinen – morgen geht der Endspurt los. Roadtrip an der Ostküste Australiens von Cairns nach Melbourne.
Oz, we are on the way!



