Die Rückreise steht an

Von Peru nach Mexiko nach Deutschland

Dann ist es soweit: Unsere Rückreise beginnt. Samstag vormittags geht es für uns von Máncora nach Tumbes mit dem Bus. Die Fahrt dauert nur rund zwei Stunden. Wir bleiben für eine Nacht dort, bevor es am nächsten Tag früh am Morgen zum Flughafen geht. In Tumbes haben wir nach 4 Wochen das erste Mal wieder eine warme Dusche. Das wird natürlich zelebriert!

Von Tumbes aus fliegen wir morgens nach Lima und nach 2 Stunden Transitzeit geht es weiter nach Cancún. Dort bleiben wir ebenfalls für eine Nacht bevor wir am nächsten Tag spätabends nach Hause fliegen werden. Der Rückflug wird nochmal etwas spannend, wir haben die Flüge über Opodo gebucht – beim Versuch uns online bei der Airline einzuchecken wird unsere Buchung aber nicht gefunden. Na halleluja, ich hoffe das klappt mit der Rückreise.

Ich hab mir völlig umsonst Gedanken gemacht, denn am Flughafen funktioniert alles reibungslos. Während wir in der Check-In Schlange standen, hat Ben das Sale Schild entdeckt, „nur heute 50% Rabatt auf Upgrades“. Ganz großes Marketing-Tennis. Aber es funktioniert tatsächlich, wie ich jetzt von Beispiel-Ben weiß.
Da muss natürlich ausgiebig besprochen werden am Schalter, welches Upgrade es werden darf. Schlussendlich werden es die XL Sitze mit mehr Beinfreiheit für 45€ je Nase. Hätte ich im Leben ja nicht gebucht. Aber: Das ist eben auch kein Problem, das ich je hatte im Flieger. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass das für Menschen über 1,65m schonmal unangenehm werden kann auf Dauer im Flugzeug. Ich muss dazu gestehen, die XL Sitze sind den Aufpreis tatsächlich wert. Auch ich genieße den Luxus die Beine auszustrecken in der Holzklasse.

Kleiner „Haken“: Über uns blinkt eine Kabinenleuchte die gesamte Zeit. Das Bordpersonal kommt mehrfach und versucht das Problem zu beheben. Für uns war das allerdings gar kein Haken und auch kein Problem, das Blinken hat wirklich nicht gestört. Aber nachdem die Crew andauernd meinte „so können sie ja nicht fliegen“ und „das ist ja furchtbar nervig, mal sehen was wir machen können“ haben wir nur stumm genickt und nicht weiter widersprochen.
Wer weiß, was die Kompensation für diese höchstunangenehme Situation wird. Und Volltreffer, wir bekommen ein Upgrade for free. Aus der Economy Class mit XL Sitzen werden wir zu Economy Premium befördert. Genauso viel Beinfreiheit, aber besseres Essen, mehr Getränkeauswahl und das Premium-Boardprogramm. Ein Königreich für die Schwaben!
Ich bleibe zwar bei Tomatensaft und Kaffee, es ist aber trotzdem auf seltsame Art und Weise schön zu wissen, dass wir auch Bombay Gin oder original Jägermeister bekommen hätten ohne Aufpreis. Da fühlt man sich gleich ein bisschen teurer. Ben versucht immerhin den Weißwein.
Das Boardprogramm wird leider verschlafen. Dank soviel Beinfreiheit hab‘ sogar ich tatsächlich das erste Mal richtig gut geratzt im Flieger.

Nach gut 10 Stunden landen wir in Frankfurt. Während wir am Gepäckband warten und alle um uns herum deutsch sprechen, dämmert uns langsam, dass wir jetzt wirklich wieder zuhause sind.
Irgendwie sind die letzten 5 Monate so schnell vergangen, als wäre es nur ein Urlaub gewesen. Viel zu deutlich erinnern wir uns noch an den Moment, in dem wir in Frankfurt angekommen sind, um loszufliegen. ♡

2 Antworten auf “Die Rückreise steht an”

  1. 😂😂😂 Das upgraden habt ihr jetzt drauf 👌, d. h. für die Zukunft, blinkende Lämpchen anzusteuern 😉
    Laura, du hast uns so herrlich hautnah eure Reise miterleben lassen, das war Spitzenklasse 👍 ganz großes Kompliment 😀 und jetzt bin ich noch super gespannt auf den letzten post 😊
    Ganz liebe Grüße jetzt wieder nach stuggi
    Yvonne 😍

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